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B & V verliert vor dem OLG Dresden

OLG Dresden macht dem B & V – Schrottimmobilien-Steuerspar-Spuk ein Ende:

Jahrelang ließ die B & V (jetzt als Leipziger Wohnen und SD Sachsen Denkmal firmierend) ihre sanierten Altbauwohnungen in Chemnitz, Leipzig etc. durch Vertriebe wie Die Dienstleister, Viskus, SKD etc. mit der Aussage eines gewinnträchtigen Verkaufs nach 10 Jahren an arglose Mitbürger vertreiben.

Unzählige Prozesse gingen verloren, weil die Beratungspflichtverletzungen der B & V nicht nachgewiesen werden konnten. Erst durch die Urteile des V. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes aus 2013 und durch das aktuelle, von der Anwaltskanzlei Binder § Beier erstrittene Urteil des Oberlandesgerichts Dresden aus 2015 hat dies ein Ende. Vergeblich versuchte die B & V auch in diesem Prozeß, betreffend einen Immobilienkauf aus 2005 in Chemnitz, Carl-von-Ossietzky-Straße, zu leugnen, daß sie die Stuttgarter Vertriebe mit der Vermarktung ihrer Immobilien beauftragt hat.

Das Oberlandesgericht Dresden sieht dies anders und hat nun die Leipziger Wohnen/SD Sachsen Denkmal GmbH zum Schadensersatz und zur Rücknahme der Immobilie verurteilt.

Geschädigte Immobilienkäufer werden auf die drohende 10-jährige Verjährungsfrist hingewiesen.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

 

Familienrecht: Beratung bei Trennung und Scheidung

Stressfaktoren vermindern durch frühzeitige anwaltliche Beratung

Jede dritte Ehe wird in Deutschland geschieden. Das Scheidungsverfahren ist für die beteiligten Ehepartner und die gemeinsamen Kinder eine große Herausforderung und sehr häufig ein belastendes Erlebnis. Durch unsere kompetente anwaltliche Beratung  können Stressfaktoren vermindert werden. Wir empfehlen zunächst, vorrangig einvernehmliche Lösungen zu suchen und unterstützen unsere Mandanten bei deren Erarbeitung. Wenn sich jedoch Streit nicht vermeiden läßt, streiten wir auch vor Gericht für Ihr gutes Recht.

Bundesweite Vertretung

Unabhängig von Ihrem Wohnort vertreten wir Sie in ganz Deutschland.

Moderne Kommunikationsmittel

Die Kommunikation mit uns kann heutzutage problemlos per Telefon, Telefax, eMail oder Post geführt werden. Selbstverständlich können Sie uns auch persönlich aufsuchen.

Hier ein erster Überblick über unser Beratungsangebot im Familienrecht – national und international:

Außergerichtliche Beratung bei Trennung oder Scheidung

Wir beraten Sie vor und während der Trennung über alle wichtigen Fragen und geben Hinweise für konkrete Regelungen während des Getrenntlebens. Sinnvoll ist es, die Höhe des Trennungs- und Kindesunterhalts festzulegen und Regelungen für die Nutzung der Ehewohnung zu treffen. Die bisher gemeinsamen Konten sollten getrennt und die gemeinsamen Schulden aufgeteilt werden. Wir beraten Sie bei der vorteilhaften Regelung Ihrer finanziellen Situation. Überlassen Sie möglichst nichts dem Zufall.

Vertretung im Scheidungsverfahren

Wenn Sie mit Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin bereits über das “Ob” der Scheidung einig sind, erläutern wir Ihnen die Voraussetzungen einer einverständlichen Scheidung und deren kostengünstige Durchführung. Damit Ihr Scheidungswunsch nicht in einen “Rosenkrieg” ausartet, beraten wir Sie bei einer sogenannten “streitigen” Ehescheidung über Ihre rechtlichen und wirtschaftlichen Ansprüche und sichern deren wirtschaftliche Durchsetzbarkeit, z.B. durch Eheverträge oder Trennungs- und Scheidungsvereinbarungen, falls erforderlich auch durch einstweilige Sicherungsmaßnahmen.

Regelung von Ehegatten- und Kindesunterhalt

Benötigen Sie für sich und die gemeinsamen Kinder Unterhalt, berechnen wir dessen Höhe und setzen Ihre Ansprüche notfalls im Wege der Zwangsvollstreckung durch.

Werden Sie auf Unterhaltszahlung in Anspruch genommen, klären wir die Berechtigung der geltend gemachten Ansprüche.

Regelung der elterlichen Sorge und des Umgangsrechts

Im Scheidungsverfahren kann das Familiengericht das Sorgerecht beiden Eltern zusprechen oder auf Antrag auf nur einen Elternteil übertragen. Das Umgangsrecht mit den gemeinsamen Kindern steht beiden Eltern zu. Wir beraten Sie über Ihre Rechte und die Rechte Ihres Kindes und unterstützen Sie bei deren Durchsetzung.

Gestaltungsmöglichkeiten beim Versorgungsausgleich

Wir klären Ihre Ansprüche auf Teilhabe an den während der Ehe erwirtschafteten Renten-  und sonstigen Versorgungsrechten, insbesondere auch unserer ausländischen Mandanten.

Vermögensauseinandersetzung bei Trennung und im Scheidungsverfahren

Spätestens im Scheidungsverfahren sollten die während der Ehe erworbenen beiderseitigen Vermögen errechnet und geteilt werden. Aus Kostengründen empfiehlt es sich, eine sogenannte Scheidungsfolgenvereinbarung zu treffen. Gerne beraten wir Sie hierzu.

Nichteheliche Lebensgemeinschaft und eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft bzw. Ehen gleichgeschlechtlicher PartnerInnen

Wir beraten Sie über sinnvolle rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, wenn Sie eine nichteheliche Lebensgemeinschaft oder eine gleichgeschlechtliche Ehe eingehen wollen, die Gemeinschaft oder Partnerschaft bereits  begründet haben oder sich trennen wollen. Im Krisenfall und bei einer Trennung/Scheidung vertreten wir Ihre rechtlichen Interessen außergerichtlich und gerichtlich.

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Fragen Sie uns:

Unter 0800 510 44 55  (free Call) erläutern wir Ihnen gerne kurz kostenfrei Ihren Scheidungsablauf und die kostengünstigste Variante Ihrer Scheidung. Weitergehende Fragen sind allerdings kostenpflichtig. Wenn Sie eine detaillierte fachliche Einschätzung Ihres rechtlichen Anliegens wünschen, empfehlen wir die kostengünstige Erstberatung (190 Euro zzgl. gesetzl. MW-Steuer).

 

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder, Fachanwältin für Familienrecht

 

 

Schrottimmobilien-Ticker

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Zum Kauf einer Wohneinheit in dieser Schrottimmobilie in Leipzig wurden kürzlich arglose Mitbürger von betrügerisch agierenden Vermittlern überredet: Kaufpreis rund 170.000 Euro für eine 3-Zimmer-Wohnung mit rund 70 m².

In kürzester Zeit nach der Vermittlerberatung fand der Notartermin statt. Der Stuttgarter Notar hatte keine Skrupel, in seinem Kaufangebotstext zu behaupten, den Käufern habe der Vertrag bereits seit 2 Wochen zur Prüfung vorgelegen, obwohl der Notar wußte, daß dies nicht zutreffen konnte.

Die von unserer Kanzlei vertretenen Verbraucher werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, sich von dieser ruinösen Kapitalanlage zu lösen.

Wenn Sie die Vermutung haben, auf eine Schrottimmobilie hereingefallen sein,

können Sie sich kurzfristig telefonisch unter 0800 510 44 55 für Sie gebührenfrei bei uns informieren.

Siehe auch

 

Notarhaftung bei Schrottimmobilien-Abzocke

Geschädigte Immobilienkäufer können sich am Notar schadlos halten

2-Wochen-Frist vor Beurkundung des Kaufvertrages wurde vom Notar nicht beachtet

In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof nun einen Notar zu Schadensersatz verurteilt, weil dieser nicht dafür gesorgt hat, daß der Verbraucher zwei Wochen vor der Beurkundung des Kaufvertrages den Kaufvertragstext erhalten hatte.

In dem nun entschiedenen Rechtsfall konnte der Kaufvertrag zwar durch Verhandlung mit dem Verkäufer wieder aufgehoben werden. Die dafür vom Verbraucher aufgewendeten Anwaltskosten und Auslagen muß nun der Notar ersetzen.

Gleiches muß auch gelten, wenn der Kaufvertrag nicht mehr aufgehoben werden kann, z.B. weil der Verkäufer insolvent ist oder keine außergerichtliche Bereitschaft zeigt, den Kaufvertrag, zu dessen Abschluß der Verbraucher, wie häufig, durch Täuschung des Vermittlers oder des Verkäufers selbst, überrumpelt worden ist, aufzuheben.

Viele Verbraucher, die in den letzten Jahren beim Kauf von Schrottimmobilien überrumpelt worden sind, können sich nun möglicherweise am Notar schadlos halten.

Wie immer, muß dabei auch auf die Verjährung geachtet werden.

Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren auf derartige Rechtsfälle spezialisiert.

Sollten Sie beim Kauf einer Schrottimmobilie durch einen raschen Notartermin überrumpelt worden sein, sollten Sie nicht zögern, sich kompetenten Rechtsrat bei uns einzuholen.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

Verjährung bei Schrottimmobilien-Altfällen: noch keine Entwarnung

Jetzt gilt für Altfälle die taggenaue Verjährung

Wenn Sie eine Immobilie (oder einen Fondsanteil) als Kapitalanlage (sog. „Steuersparmodell“) ab dem 1.1.2002 erworben haben, verjähren Ihre Rechtsansprüche z.B. wegen Falschberatung im Regelfall nach 3 Jahren, längstens aber nach 10 Jahren. Die 3-jährige Verjährungsfrist beginnt am Jahresende, die 10-jährige jedoch taggenau ab dem Tag der Falschberatung.

Beispiel 1: Falschberatung am 30.11.2004 – absolute Verjährung am 30.11.2014.

Beispiel 2: Beurkundung des Kaufvertrages der Schrottimmobilien am 10.12.2004 – absolute Verjährung am 10.12.2014

Betroffen sind von dieser Verjährung weiterhin mehrere Zehntausend Immobilienkäufer und Fondsanleger.

Es gibt jetzt noch Möglichkeiten, zu reagieren.

Unser Rat: Lassen Sie Ihre Ansprüche rechtzeitig anwaltlich klären.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder