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Diesel-Skandal: Ansprüche verjähren am 31.12.2018

Verjährungsfristen

Für Schadensersatzansprüche gilt die 3-jährige Verjährungsfrist, maximal gilt eine 10-jährige Frist. Wenn Sie Ihren PKW im Jahre 2008 gekauft haben, läuft die 10-jährige Verjährung (ab Kenntnis vom Schaden und vom Schädiger) nach geltenden Recht schon taggenau 10 Jahre nach Kauf ab. Lassen Sie sich jetzt beraten, wie Ihre Rechte geklärt und die Verjährung gehemmt werden kann:

Ihre Rechte als Autokäufer

Wie wir bei der Beratung geschädigter Autokäufer feststellen mußten, sind sich die wenigsten darüber im Klaren, daß sie jetzt selbst aktiv etwas unternehmen müssen, um ihre Rechte zu wahren. Die bisher vorliegenden Urteile anderer Verbraucher oder auch der Verbraucherverbände nützen den einzelnen PKW-Käufern, die nicht selbst geklagt hatten, nichts. Dies wird häufig übersehen.

Musterfeststellungsklage

Mit der neuen Musterfeststellungsklage können ab 1.11.2018 in einem Musterprozeß Rechtsverhältnisse oder Anspruchsvoraussetzungen für eine Vielzahl von betroffenen Verbrauchern gegen einen Unternehmer, z.B. den VW-Konzern, verbindlich festgestellt werden. Möglicherweise kommt dies für Käufer, die vor dem 1.11.2008 gekauft haben, zu spät.

Gibt das Gericht der Musterfeststellungsklage statt, müssen die Verbraucher zwar in einem Folgeprozeß ihre Ansprüche gegen den Unternehmer noch einzeln einklagen. Allerdings ist das Gericht im Folgeprozeß an die Feststellungen des Musterfeststellungsurteils gebunden.

Anwaltliche Beratung

Lassen Sie  sich über Ihre Ansprüche und die erforderlichen Schritte rechtzeitig anwaltlich beraten. Verlassen Sie sich nicht vorschnell auf die Algorithmen kommerzieller nichtanwaltlicher Diensteanbieter.

Unter der für Sie kostenfreien Hotline   0800 510 44 55 beantworten wir erste Fragen zum sinnvollen Vorgehen in Ihrem Fall.

 

Teilnahme an der Musterfeststellungsklage

Wenn Sie als VW-Käufer von der Musterfeststellungsklage profitieren wollen, können Sie sich beim Bundesamt für Justiz kostenlos in das Klageregister eintragen lassen. Gerne beraten wir Sie auch hierzu.

 

Lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilung

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

 

Rückforderung von Gewinnausschüttungen

Sehr viele Fonds halten nicht, was Ihnen als Anleger versprochen wurde.

Immer mehr Fondsanleger werden mit Schreiben der Fondsgesellschaft oder bereits vom Insolvenzverwalter konfrontiert, in denen sie zur Rückzahlung von Gewinnausschüttungen aufgefordert werden.

Teilweise werden Anleger aufgefordert, sich an der wirtschaftlichen Sanierung des Fonds zu beteiligen.

Seit einiger Zeit häufen sich auch die Fälle, daß Anleger aufgefordert werden, entweder einen neuen Treuhänder zu bestellen oder sich als Direkt-Kommanditist ins Handelsregister eintragen zu lassen.

Totalverlust Ihrer Kapitalanlage

Viele Anleger hatten sich notgedrungen mit dem Totalverlust ihrer Kapitalanlage abgefunden. Nun aber auch noch Rückzahlungen erbringen oder gar weitere Beiträge nachschießen zu müssen, überfordert viele Anleger finanziell, ganz abgesehen von der psychischen Belastung durch dieses gescheiterte Investment.

Was Sie tun können

Sollten Sie als Anleger von Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds usw. von dieser Problematik betroffen sein, raten wir, nicht vorschnell zu zahlen oder „klein beizugeben“.

Vielmehr sollten Sie Ihre Rechtslage und rechtlichen Möglichkeiten zunächst einmal prüfen lassen. In den vergangenen Jahren sind zu dieser rechtlichen Problematik eine Fülle von Gerichtsurteilen ergangen, die teilweise auch für Sie hilfreich sind.

Ob Ausschüttungen rechtmäßig oder zu Unrecht zurückgefordert werden, kann erst nach Klärung Ihrer individuellen Vertragslage eingeschätzt werden. Vielfach sind hier kurze Fristen einzuhalten. Zögern Sie daher nicht, Rechtsrat einzuholen.

Kontaktaufnahme mit uns

Rufen Sie uns an, wenn Sie einen ersten Rat benötigen oder eine persönliche Besprechung wünschen.

Nutzen Sie unsere free-Call-Nummer 0800 510 44 55 für dringende erste Fragen

oder senden Sie uns eine Email. Wir melden uns dann kurzfristig per Email oder telefonisch bei Ihnen.

 

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

Schrottimmobilien-Ticker

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Zum Kauf einer Wohneinheit in dieser Schrottimmobilie in Leipzig wurden kürzlich arglose Mitbürger von betrügerisch agierenden Vermittlern überredet: Kaufpreis rund 170.000 Euro für eine 3-Zimmer-Wohnung mit rund 70 m².

In kürzester Zeit nach der Vermittlerberatung fand der Notartermin statt. Der Stuttgarter Notar hatte keine Skrupel, in seinem Kaufangebotstext zu behaupten, den Käufern habe der Vertrag bereits seit 2 Wochen zur Prüfung vorgelegen, obwohl der Notar wußte, daß dies nicht zutreffen konnte.

Die von unserer Kanzlei vertretenen Verbraucher werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, sich von dieser ruinösen Kapitalanlage zu lösen.

Wenn Sie die Vermutung haben, auf eine Schrottimmobilie hereingefallen sein,

können Sie sich kurzfristig telefonisch unter 0800 510 44 55 für Sie gebührenfrei bei uns informieren.

Siehe auch

 

Notarhaftung bei Schrottimmobilien-Abzocke

Geschädigte Immobilienkäufer können sich am Notar schadlos halten

2-Wochen-Frist vor Beurkundung des Kaufvertrages wurde vom Notar nicht beachtet

In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof nun einen Notar zu Schadensersatz verurteilt, weil dieser nicht dafür gesorgt hat, daß der Verbraucher zwei Wochen vor der Beurkundung des Kaufvertrages den Kaufvertragstext erhalten hatte.

In dem nun entschiedenen Rechtsfall konnte der Kaufvertrag zwar durch Verhandlung mit dem Verkäufer wieder aufgehoben werden. Die dafür vom Verbraucher aufgewendeten Anwaltskosten und Auslagen muß nun der Notar ersetzen.

Gleiches muß auch gelten, wenn der Kaufvertrag nicht mehr aufgehoben werden kann, z.B. weil der Verkäufer insolvent ist oder keine außergerichtliche Bereitschaft zeigt, den Kaufvertrag, zu dessen Abschluß der Verbraucher, wie häufig, durch Täuschung des Vermittlers oder des Verkäufers selbst, überrumpelt worden ist, aufzuheben.

Viele Verbraucher, die in den letzten Jahren beim Kauf von Schrottimmobilien überrumpelt worden sind, können sich nun möglicherweise am Notar schadlos halten.

Wie immer, muß dabei auch auf die Verjährung geachtet werden.

Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren auf derartige Rechtsfälle spezialisiert.

Sollten Sie beim Kauf einer Schrottimmobilie durch einen raschen Notartermin überrumpelt worden sein, sollten Sie nicht zögern, sich kompetenten Rechtsrat bei uns einzuholen.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

Verjährung bei Schrottimmobilien-Altfällen: noch keine Entwarnung

Jetzt gilt für Altfälle die taggenaue Verjährung

Wenn Sie eine Immobilie (oder einen Fondsanteil) als Kapitalanlage (sog. „Steuersparmodell“) ab dem 1.1.2002 erworben haben, verjähren Ihre Rechtsansprüche z.B. wegen Falschberatung im Regelfall nach 3 Jahren, längstens aber nach 10 Jahren. Die 3-jährige Verjährungsfrist beginnt am Jahresende, die 10-jährige jedoch taggenau ab dem Tag der Falschberatung.

Beispiel 1: Falschberatung am 30.11.2004 – absolute Verjährung am 30.11.2014.

Beispiel 2: Beurkundung des Kaufvertrages der Schrottimmobilien am 10.12.2004 – absolute Verjährung am 10.12.2014

Betroffen sind von dieser Verjährung weiterhin mehrere Zehntausend Immobilienkäufer und Fondsanleger.

Es gibt jetzt noch Möglichkeiten, zu reagieren.

Unser Rat: Lassen Sie Ihre Ansprüche rechtzeitig anwaltlich klären.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder