Kategorie: Kapitalanlagerecht

Rückforderung von Gewinnausschüttungen

Sehr viele Fonds halten nicht, was Ihnen als Anleger versprochen wurde.

Immer mehr Fondsanleger werden mit Schreiben der Fondsgesellschaft oder bereits vom Insolvenzverwalter konfrontiert, in denen sie zur Rückzahlung von Gewinnausschüttungen aufgefordert werden.

Teilweise werden Anleger aufgefordert, sich an der wirtschaftlichen Sanierung des Fonds zu beteiligen.

Seit einiger Zeit häufen sich auch die Fälle, daß Anleger aufgefordert werden, entweder einen neuen Treuhänder zu bestellen oder sich als Direkt-Kommanditist ins Handelsregister eintragen zu lassen.

Totalverlust Ihrer Kapitalanlage

Viele Anleger hatten sich notgedrungen mit dem Totalverlust ihrer Kapitalanlage abgefunden. Nun aber auch noch Rückzahlungen erbringen oder gar weitere Beiträge nachschießen zu müssen, überfordert viele Anleger finanziell, ganz abgesehen von der psychischen Belastung durch dieses gescheiterte Investment.

Was Sie tun können

Sollten Sie als Anleger von Immobilienfonds, Schiffsfonds, Medienfonds usw. von dieser Problematik betroffen sein, raten wir, nicht vorschnell zu zahlen oder „klein beizugeben“.

Vielmehr sollten Sie Ihre Rechtslage und rechtlichen Möglichkeiten zunächst einmal prüfen lassen. In den vergangenen Jahren sind zu dieser rechtlichen Problematik eine Fülle von Gerichtsurteilen ergangen, die teilweise auch für Sie hilfreich sind.

Ob Ausschüttungen rechtmäßig oder zu Unrecht zurückgefordert werden, kann erst nach Klärung Ihrer individuellen Vertragslage eingeschätzt werden. Vielfach sind hier kurze Fristen einzuhalten. Zögern Sie daher nicht, Rechtsrat einzuholen.

Kontaktaufnahme mit uns

Rufen Sie uns an, wenn Sie einen ersten Rat benötigen oder eine persönliche Besprechung wünschen.

Nutzen Sie unsere free-Call-Nummer 0800 510 44 55 für dringende erste Fragen

oder senden Sie uns eine Email. Wir melden uns dann kurzfristig per Email oder telefonisch bei Ihnen.

 

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder

IBH Immobilienfonds: Anleger verklagt den Falschen

Haften nun die Anwälte?

Wie der Bundesgerichtshof in seinem am 19.5.2017 veröffentlichten Urteil ausführlich begründet, endet der Zivilprozeß eines geschädigten IBH-Fondsanlegers mit einer krachenden Niederlage – für den klagenden Anleger selbst.

Der Sachverhalt:

Der IBH-Fondsanleger beteiligte sich 1998 über einen Treuhandvertrag mit der C. Steuerberatungsgesellschaft mbH mit 150.000 DM an der IBH-Fonds-GbR. Seine Einlageverpflichtung finanzierte die G.Bank. In 2011 erfolgte der Widerruf der Beitrittserklärung. Mit der G.Bank schloß der IBH-Fondsanleger in der Folgezeit einen Vergleich. Anschließend verklagte der IBH-Fondsanleger die Fondsgesellschaft auf Auskunft und Auszahlung des noch zu berechnenden Abfindungsguthabens.

Dies war der rechtlich falsche Schritt, wie nun der BGH nach 5 Jahren Prozeßdauer in letzter Instanz ausgeurteilt hat. Richtigerweise hätte der IBH-Fondsanleger seinerzeit der finanzierenden G.Bank den Fondsanteil gegen Freistellung vom Darlehen überlassen müssen.

Der IBH-Fondsanleger wird sich nun wohl gut überlegen müssen, ob er nicht seinen Anwalt in Regreß nehmen kann.

Eine Vielzahl von IBH-Fondsanlegern haben in ähnlicher Weise in der Vergangenheit Vergleiche mit der G.Bank geschlossen.

Unsere Kanzlei ist seit über 20 Jahren mit Schwerpunkt im Kapitalanlagerecht tätig. Besonderes Interesse gilt hierbei dem „Kapitalanlage-Schrott“ – Schrott-Immobilien – Schrott-Fonds – Schrott-Anleihen.

Wir vertreten ausschließlich Verbraucherinteressen.

Wir prüfen Sachverhalte ähnlich geschädigter IBH-Fondsanleger.

Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an Frau Rechtsanwältin Binder.

 

IBH Immobilienfonds: jetzt Ausstieg vorbereiten

Treuhänder soll ausgetauscht werden

Anleger der IBH 3. Wohnbau Vermögensverwaltung GbR sowie weiterer IBH-Wohnbau-Fonds erhielten im April Informationsschreiben, in denen sie aufgefordert werden, dem Austausch des Treuhänders zuzustimmen.

Jahrelang gab es keinerlei Informationen. Jetzt plötzlich wird Druck aufgebaut. Hintergrund ist wohl der Tod des langjährigen Geschäftsführers Günter Mulzer, der allerdings bereits in 2015 verstorben ist.

Angeblich neue Geschäftspolitik

Der neue Treuhänder will angeblich die bisher völlig intransparente Geschäftspolitik beenden und ein Restrukturierungskonzept vorlegen. Genaueres weiß man allerdings nicht. Fraglich ist daher, ob das Vorhaben vertrauenswürdig ist. Wir wissen, dass die meisten Anleger die Fonds verlassen und ihre Gesellschafterstellung beenden wollen.

Ausstieg aus dem Immobilienfonds

Lassen Sie sich jetzt über die Ihnen verbliebenen Möglichkeiten, aus dem wirtschaftlich riskanten Fonds auszusteigen, anwaltlich beraten.

Wir bieten kurzfristige Erstberatungsgespräche an.

Es berät Sie Frau Rechtsanwältin Binder